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Freitag, 14. Oktober 2011
Donnerstag, 13. Oktober 2011
the laughing heart
your life is your life
don’t let it be clubbed into dank submission.
be on the watch.
there are ways out.
there is a light somewhere.
it may not be much light but
it beats the darkness.
be on the watch.
the gods will offer you chances.
know them.
take them.
you can’t beat death but
you can beat death in life, sometimes.
and the more often you learn to do it,
the more light there will be.
your life is your life.
know it while you have it.
you are marvelous
the gods wait to delight
in you.
(Charles Bukowski)
don’t let it be clubbed into dank submission.
be on the watch.
there are ways out.
there is a light somewhere.
it may not be much light but
it beats the darkness.
be on the watch.
the gods will offer you chances.
know them.
take them.
you can’t beat death but
you can beat death in life, sometimes.
and the more often you learn to do it,
the more light there will be.
your life is your life.
know it while you have it.
you are marvelous
the gods wait to delight
in you.
(Charles Bukowski)
Dienstag, 11. Oktober 2011
Nicht müde werden
Du bist stark
sagen sie
Du hast viel Kraft
sagen sie
auf der Suche
nach meiner Stärke und Kraft
begegnete ich
meiner Angst und Verwirrung
meinem Neid und Hass
meiner Armut und Verzweiflung
meinen Tränen und Wunden
vergeblich suchte ich nach
meiner Stärke und Kraft
da setzte ich mich zu
meiner Angst und Verwirrung
meinem Neid und Hass
meiner Armut und Verzweiflung
meinen Wunden und Tränen
und versuchte sie
anzusehen und
hineinzuspüren und
auszuhalten und
zu verstehen
und manchmal zeigte ich
ein wenig von
meiner Angst oder Verwirrung
meinem Neid oder Hass
ich sprach von meiner Armut oder Verzweiflung
meinen Wunden oder Tränen
du bist stark
wiederholten sie
du hast viel Kraft
wiederholten sie
und ganz langsam
fing ich an zu begreifen
Nicht müde werden
sondern dem Wunder
leise wie einem Vogel
die Hand hinhalten.
sagen sie
Du hast viel Kraft
sagen sie
auf der Suche
nach meiner Stärke und Kraft
begegnete ich
meiner Angst und Verwirrung
meinem Neid und Hass
meiner Armut und Verzweiflung
meinen Tränen und Wunden
vergeblich suchte ich nach
meiner Stärke und Kraft
da setzte ich mich zu
meiner Angst und Verwirrung
meinem Neid und Hass
meiner Armut und Verzweiflung
meinen Wunden und Tränen
und versuchte sie
anzusehen und
hineinzuspüren und
auszuhalten und
zu verstehen
und manchmal zeigte ich
ein wenig von
meiner Angst oder Verwirrung
meinem Neid oder Hass
ich sprach von meiner Armut oder Verzweiflung
meinen Wunden oder Tränen
du bist stark
wiederholten sie
du hast viel Kraft
wiederholten sie
und ganz langsam
fing ich an zu begreifen
Nicht müde werden
sondern dem Wunder
leise wie einem Vogel
die Hand hinhalten.
(Hilde Domin)
Hoffnung
Was tun wenn die Nacht
sich dir in die Arme wirft Sturm sich in ihre
Arme wirft
Leere
weit wie die Welt
Weltweites Auge aller Sterne
geschlossen
Wind hält in Atem
die Nacht
Halte den Atem an
bis die Nacht
dich in die Arme legt
dem Morgen
(Rose Ausländer)
sich dir in die Arme wirft Sturm sich in ihre
Arme wirft
Leere
weit wie die Welt
Weltweites Auge aller Sterne
geschlossen
Wind hält in Atem
die Nacht
Halte den Atem an
bis die Nacht
dich in die Arme legt
dem Morgen
(Rose Ausländer)
Sonntag, 9. Oktober 2011
dann müssen wir
mehr als die anderen
den boden unter den füssen fühlen
während wir gehen
diesen kurzen boden
von morgen zu abend
wir müssen dünne sohlen tragen
oder barfuss gehen
was wir berühren
mit leichtem finger berühren
mit wachen fingerspitzen
nicht achtlos
jedes mal ist das letzte
oder könnte es sein
wir tun es für alle die vor uns waren
und für alle die nach uns
es nicht tun
oder ganz anders
(hilde domin)
Samstag, 8. Oktober 2011
Donnerstag, 6. Oktober 2011
Am Ende meines Weges
Am Ende meines Weges ist ein tiefes Tal.
Ich werde nicht weiter wissen.
Ich werde mich niedersetzen und
verzweifelt sein.
Ein Vogel wird kommen und über das Tal
fliegen, und ich werde wünschen,
ein Vogel zu sein.
Eine Blume wird leuchten jenseits
des Abgrundes, und ich werde wünschen,
eine Blume zu sein.
Eine Wolke wird über den Himmel ziehen,
und ich werde eine Wolke sein wollen.
Ich werde mich selbst vergessen.
Dann wird mein Herz leicht werden
wie eine Feder, zart wie eine Margerite,
durchsichtig wie der Himmel.
Und wenn ich dann aufblicke,
wird das Tal nur ein kleiner Sprung sein
zwischen Zeit und Ewigkeit.
Indianische Weisheit
Mittwoch, 5. Oktober 2011
Wenn wir genau hinsehen
gehen Lichtlinien
durch die Finsternisse
und das Schweigen
unseres Lebens
Und gelegentlich
sammelt sich das Licht
zu kleinen Lichtpfützen
auf denen es möglich ist
zu segeln
in das alltäglich Leben hinein
oder aus ihm fort
in die Welten
die es noch zu entdecken gibt
(U. Schaffer)
gehen Lichtlinien
durch die Finsternisse
und das Schweigen
unseres Lebens
Und gelegentlich
sammelt sich das Licht
zu kleinen Lichtpfützen
auf denen es möglich ist
zu segeln
in das alltäglich Leben hinein
oder aus ihm fort
in die Welten
die es noch zu entdecken gibt
(U. Schaffer)
Dienstag, 4. Oktober 2011
Montag, 3. Oktober 2011
Es gibt ein Gesetz im Leben,
dass, wenn sich eine Tür schließt,
eine andere sich auftut.
Wenn aber die Türen
durch die wir im Leben gegangen sind,
sich schließen, eine nach der anderen,
dann lösen sich die Wände vor unseren Augen auf,
und die Welt wird gross.
Das Licht einer anderen Wirklichkeit liegt über ihr,
und unser Weg fängt noch einmal an.
(Jörg Zink)
dass, wenn sich eine Tür schließt,
eine andere sich auftut.
Wenn aber die Türen
durch die wir im Leben gegangen sind,
sich schließen, eine nach der anderen,
dann lösen sich die Wände vor unseren Augen auf,
und die Welt wird gross.
Das Licht einer anderen Wirklichkeit liegt über ihr,
und unser Weg fängt noch einmal an.
(Jörg Zink)
Sonntag, 2. Oktober 2011
Samstag, 1. Oktober 2011
Donnerstag, 29. September 2011
Nimm deinen Segen nicht von mir
Laß deine Hände liegen
Und deine Liebe und bleib hier
Wenn alle Vögel fliegen.
Und wenn du in der Tür schon stehst
Dann komm noch einmal wieder
Und hör mich an, bevor du gehst
Und höre meine Lieder.
Leg deine Hand auf mein Gesicht
So, dass mich niemand sieht
Dann, Liebster, fürchte ich mich nicht
Vor allem, was uns blüht.
Nimm deinen Segen nicht von mir
Laß deine Hände liegen
Und deine Liebe und bleib hier
Wenn alle Vögel fliegen.
Laß deine Hände liegen
Und deine Liebe und bleib hier
Wenn alle Vögel fliegen.
Und wenn du in der Tür schon stehst
Dann komm noch einmal wieder
Und hör mich an, bevor du gehst
Und höre meine Lieder.
Leg deine Hand auf mein Gesicht
So, dass mich niemand sieht
Dann, Liebster, fürchte ich mich nicht
Vor allem, was uns blüht.
Nimm deinen Segen nicht von mir
Laß deine Hände liegen
Und deine Liebe und bleib hier
Wenn alle Vögel fliegen.
(Bettina Wegner)
September Song
Oh, its a long, long while
from May to December,
But the days grow short
from May to December,
But the days grow short
when you reach September.
When the autumn weather
turns the leaves to flame
one hasn't got time
for the waiting game.
Oh the days dwindle down
to a precious few
September
November
And these few precious days
I'll spend with you.
These precious days
I'll spend with you.
Mittwoch, 28. September 2011
Dienstag, 27. September 2011
Ende September
zu klaren wassern
will ich gehen
herbstberge
will ich besteigen
ozeane überfliegen
und wilde hunde
streicheln.
will ich gehen
herbstberge
will ich besteigen
ozeane überfliegen
und wilde hunde
streicheln.
(franz hohler)
Montag, 26. September 2011
Dein Platz
Dort, wo die Abendsonne
nie verlöscht, wo Blätter,
wenn sie fallen,
aufgefangen werden
und die Sterne ihren Glanz
nie mehr verlieren können –
da bist du.
(Vreni Merz)
Sonntag, 25. September 2011
Bitte
Wir werden eingetaucht
Und mit den Wassern der Sintflut gewaschen,
wir werden durchnässt
bis auf die Herzhaut.
Und mit den Wassern der Sintflut gewaschen,
wir werden durchnässt
bis auf die Herzhaut.
Der Wunsch nach der Landschaft
diesseits der Tränengrenze
taugt nicht,
Der Wunsch, den Blütenfrühling zu halten,
der Wunsch, verschont zu bleiben,
taugt nicht.
diesseits der Tränengrenze
taugt nicht,
Der Wunsch, den Blütenfrühling zu halten,
der Wunsch, verschont zu bleiben,
taugt nicht.
Es taugt die Bitte,
dass bei Sonnenaufgang die Taube
den Ölzweig vom Ölbaum bringe.
Dass die Frucht so bunt wie die Blüte sei, dass noch die Blätter der Rose am Boden
eine leuchtende Krone bilden.
dass bei Sonnenaufgang die Taube
den Ölzweig vom Ölbaum bringe.
Dass die Frucht so bunt wie die Blüte sei, dass noch die Blätter der Rose am Boden
eine leuchtende Krone bilden.
Und dass wir aus der Flut,
dass wir aus der Löwengrube und dem feurigen Ofen
immer versehrter und immer heiler
stets von neuem
Zu uns selbst
entlassen werden
dass wir aus der Löwengrube und dem feurigen Ofen
immer versehrter und immer heiler
stets von neuem
Zu uns selbst
entlassen werden
(Hilde Domin)
Samstag, 24. September 2011
Umwege
Vielleicht gibt es keine Umwege.
Vielleicht sind Umwege Wege,
die wir gehen müssen,
damit wir uns klar darüber werden,
worauf es ankommt.
Haben wir nicht gerade auf den Umwegen gelernt,
was unser Weg ist?
Vielleicht sind alle Wege gleich wichtig.
Unterschiedlich ist nur,
wie wir sie gehen.
Der tiefe Sinn eines jeden Weges
erschließt sich in unserem Herzen.
Alles ist Weg,
wenn du bewusst lebst.
Alles ist Weg.
wenn du nicht stillstehst.
(Ulrich Schaffner)
Freitag, 23. September 2011
Eines Tages
werden wir Körper haben
deren Leichtigkeit die Schmetterlinge neiden
mit einer Vollkommenheit
die die Engel staunen lehrt
wir werden Körper haben
von Licht umschmeichelt
von Sonne durchstrahlt
wir werden lächelnde Weite sein
und wir werden diejenigen sein
die sich zärtlich
an die warme Erde schmiegen
die lustvoll das Wasser umarmen
die lachend im Feuer tanzen
und kraftvoll mit den Winden fliegen
wir werden dazu gehören
unsagbar schön
unendlich leicht
kein Schmerz und keine Narben
kein Hinken und Stolpern
keine Lähmung, kein Sterben
und keine Träne wird mehr sein
und dieses Fest
werden wir feiern
mit all jenen
die uns trotzdem
dennoch oder gerade darum liebten
und unsere Schönheit immer schon ahnten
ein Fest ohne Ende
so ist es uns verheißen
( Bernadette Grabner)
Dienstag, 20. September 2011
Samstag, 17. September 2011
Die Blätter fallen,
fallen wie von weit, als welkten
in den Himmeln ferne Gärten;
sie fallen mit verneinender Gebärde.
Und in den Nächten fällt die schwere Erde
aus allen Sternen in die Einsamkeit.
Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
Und sieh dir andre an: es ist in allen.
Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen
unendlich sanft in seinen Händen hält.
(Rilke)
Freitag, 16. September 2011
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