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Dienstag, 14. Februar 2012

The beat of my heart

Geh in Gedanken den Weg zurück
auf dem Du gekommen bist
und Du wirst wissen
was Dich zu dem gemacht hat
was Du heute bist Du wirst
Dir bewusst werden
in welch hohem Maße
Du selbst dazu beigetragen hast
das zu sein was Du heute bist

Aber auch in welch hohem Masse
Du daran mitwirken kannst
was aus Dir werden wird

(Connor Fairuza Angilotti)

Montag, 13. Februar 2012

Sonntag, 12. Februar 2012

Lebens-Lust





















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 SARK: Lebens-Lust

Samstag, 11. Februar 2012

Das Fliegen nicht verlernen....

Warum nur
halte ich mein Herz so hoch
so weit aus allem heraus
mir selbst eine Ferne
wie ein fliegender Drachen.
Die Schnur loslassen-
und der Himmel hätte mich.
Falls dieses Herz dort
das zittert im Wind
und sicher friert in dieser Höhe
und Ferne
falls dieses Herz ich bin
und nicht nur ein fliegender Drachen
sich ausgibt
mein Herz zu sein.
Gefangene Engel weit und breit.
Und verhangene Fenster.
Gut, sagte einer von ihnen,
wir werden's überstehen
und das Fliegen nicht verlernen.
Weiss Gott.

(Erika Pluhar)

Freitag, 10. Februar 2012

Fragt sich

Fragt sich
wohin der Weg führt
quer durch die Welt
welche Antwort wird stehen 
am Rande des Tages 
am Rande der Zeit.
wo fasst du Fuss
im Gestrüpp der Fragen
findest Gefährten
auf Fusswegen voran
wo ortest du den Silberstreif 
dass er einen Bogen schlage 
am Morgen zu dir

(Annemarie Schnitt)



Donnerstag, 9. Februar 2012

Welcher Moment ist es


 Welcher Moment ist es
 an dem das Enden
 beginnt
 und was
 könnte es aufhalten

Immer neu
auf Anfänge eingelassen
Gegenwarten durchschritten
 das Wort „Zuhause“ im Kopf

Welcher Moment ist es
an dem das Enden
beginnt

Die Abschiede
 meine steten Begleiter
fragen

Welcher Moment ist es
 an dem der Anfang
beginnt

 (Christiane Schwarze)

Mittwoch, 8. Februar 2012

This soul, or life within us

"For beyond the difficulty of communicating oneself, there is the supreme difficulty of being oneself.     This soul, or life within us, by no means agrees with the life outside us. If one has the courage to ask her what she thinks, she is always saying the very opposite to what other people say."

(Virginia Woolf)


"Denn über die Schwierigkeiten hinaus, sich selbst mitzuteilen,  ist da noch die unendlich grössere Schwierigkeit, man selbst zu sein. Diese Seele oder dieses Leben in uns stimmt keineswegs mit dem Leben ausserhalb von uns überein. Wenn man den Mut hat, sie zu fragen, was sie denke, so sagt sie immer genau das Gegenteil von dem, was andere Leute sagen."
(Virginia Woolf)

Dienstag, 7. Februar 2012


Wege des Lebens

 Plötzlich sind es Flüge
 die uns erheben
über das mühsame Land 
 da wir noch weinen
um die zerschlagenen Krüge
 springt uns der Quell
in die eben noch leerste Hand."

(Rilke)

Montag, 6. Februar 2012


"Das Schöne an der Liebe ist, dass es sie gibt. Wer nicht furchtbar geliebt hat, hat nicht herrlich gelebt. Liebe kann ein Heimweg sein oder in Welten führen, die man besser nicht gesehen oder wenigstens früher verlassen hätte. In der Liebe liegen uns die richtigen Worte auf der Zunge, aber einen Augenblick zu spät heisst, eine Ewigkeit vertun. Wenn wir am Ende unseres Lebens zählen, was gezählt hat, dann war in allem Liebe, und ohne Liebe war alles nichts."

(Gisela Steineckert)

Sonntag, 5. Februar 2012

To be by your side


es kommt eine zeit....

es kommt eine zeit
da wird es still
da gehn die lichter auf
da kommt ein wind
ruft nach dem fährmann

der träumt den traum
vom goldnen schiff

(elisabeth borchers)



Samstag, 4. Februar 2012

Freitag, 3. Februar 2012



Die Luft riecht schon nach Schnee, mein Geliebter
Trägt langes Haar, ach der Winter, der Winter der uns
Eng zusammenwirft steht vor der Tür, kommt
Mit dem Windhundgespann. Eisblumen
Streut er ans Fenster, die Kohlen glühen im Herd, und
Du Schönster Schneeweisser legst mir deinen Kopf in den Schoß
Ich sage das ist
Der Schlitten der nicht mehr hält, Schnee fällt uns
Mitten ins Herz, er glüht
Auf den Aschekübeln im Hof Darling flüstert die Amsel.


(Sarah Kirsch)

Donnerstag, 2. Februar 2012

Manchmal hab ich Hunger
nach nichts als einem einzigen Wort
ein Wort gegen die Kälte gegen die Angst
ein einziges Wort zum Aufwärmen
und zum Luftholen,
ein Wort ohne Bleigewicht
nur beladen mit einem Gran Frieden,
damit es nicht gleich davonfliegt.

 (Peter Schütt)

Mittwoch, 1. Februar 2012

Winter


Die Vögel, schwarze Früchte
in den kahlen Ästen.
Die Bäume spielen Verstecken mit mir,
ich gehe wie unter Leuten
die ihre Gedanken verbergen
und bitte die dunklen Zweige
um ihre Namen.


Ich glaube, dass sie blühen werden
- innen ist grün -
dass du mich liebst
und es verschweigst.

(Hilde Domin)


Dienstag, 31. Januar 2012

Montag, 30. Januar 2012

Heute fürchte ich nichts,
heute zeige ich mich
freimütig schutzlos dem Tag
und wage, mich zu freuen,
weil ich lebe,
weil ich auf eine Art lebe,
die nur ich weiss und kann,
ein Leben unter Milliarden,
aber das meine, das etwas sagt,
was kein anderer sagen kann.
Das Einmalige eines jeden Lebens.
Es macht heiter, zu wissen,
dass jeder recht hat mit sich selbst.
Schön ist es älter zu werden,
erlöst von sich selbst,
von der gewaltigen Anstrengung
"etwas zu werden",
etwas darzustellen in dieser Welt,
gelassen sich einzufügen
irgendwo, wo gerade Platz ist
und überall man selbst zu sein
und zugleich weiter nichts
als einer von Milliarden.

(Luise Rinser)


Sonntag, 29. Januar 2012

Winterschneezauber

Ein Gebet

Weigere dich abzustürzen.
Wenn du dich nicht weigern kannst,
abzustürzen, weigere dich,
unten liegen zu bleiben.
Wenn du dich nicht weigern kannst,
liegenzubleiben, erhebe dein Herz
zum Himmel wie ein hungernder
Bettler und bitte darum, dass es
efüllt werden möge, dann wird es gefüllt werden.
Mag sein, dass du zurückgestoßen wirst.
Mag sein, dass man dich am Aufstehen hindert.
Aber niemand kann dich daran hindern,
dein Herz zum Himmel zu erheben - nur du allein.
Inmitten des größten Leids wird so vieles klar.
Wer behauptet, dass nichts Gutes
aus diesem Leid entstanden ist,
hört noch nicht genau hin.

 (Clarissa Pinkola Estés)

Samstag, 28. Januar 2012