.

.

Donnerstag, 1. April 2021


Die wichtigste Lektion,
die wir alle lernen müssen,
ist die bedingungslose Liebe,
die nicht nur andere,
sondern auch uns selbst einschliesst.

(Elisabeth Kübler-Ross)

Sonntag, 28. März 2021

Mittwoch, 24. März 2021

 You've landed now,
with legs full of the earth
and hair full of the rain
that cleansed and renewed
and gave you yourself again.
You're now building your world
with wiser hands.
Worship the storm that dropped you here.
It gave you a new language.

(Victoria Erickson) 

 in diesem aufrechten gang bleiben
inmitten der verkauften landschaft
die worte erheben zu einem gebet
den widerstand tragen wie eine monstranz
sich selbst kein aufgeben gestatten
hellsichtige warnungen verfassen
täglich die eigene welt erobern
inmitten der verstorbenen hoffnungsträger
keiner selbsttäuschung hingeben
an sich glauben und in sich bleiben
in der liebe im eigenen herzverstand

(Hermann Josef Schmitz, wortgarage.blogspot.com)

Sonntag, 21. März 2021

 



Dienstag, 16. März 2021


 

Dienstag, 2. März 2021

It’s dark because you are trying too hard. 
Lightly child, lightly. 
Learn to do everything lightly.
 Yes, feel lightly even though you’re feeling deeply.
 Just lightly let things happen and lightly cope with them.
 So throw away your baggage and go forward.
 There are quicksands all about you, sucking at your feet,
trying to suck you down into fear and self-pity and despair.
That’s why you must walk so lightly. 

(Aldous Huxley) 

Sonntag, 28. Februar 2021


 

Donnerstag, 25. Februar 2021

 


 

 Mit dem Akazienduft
fliegt der Frühling
in dein Erstaunen

Die Zeit sagt
ich bin tausendgrün
und blühe
in vielen Farben

Lachend ruft die Sonne
ich schenke euch wieder
Wärme und Glanz

Ich bin der Atem der Erde
flüstert die Luft

Der Flieder
duftet
uns jung

(Rose Ausländer)


Dienstag, 23. Februar 2021


 

Montag, 22. Februar 2021


Beim Älterwerden entdecke ich eine neue Narrenfreiheit.
Ich spüre die Freiheit, die davon ausgeht,
nicht mehr mitten im Gewühle zu sein.
Weniger hängt an mir,
ich kann am Rand experimentieren.
Ich spiele mit Gedanken,
ich erlaube mir andere Sichten.
Ich schulde niemandem  
die Loyalität
zu diesem oder jenem Gedanken.

Ich erlaube mir, meine Meinung zu ändern,
neu und anders zu glauben,
nicht mehr zu glauben,
was ich nicht glauben kann.
Ich lebe nicht, 
um die Erwartungen anderer zu erfüllen.

Ich schreibe an dem Roman meines Lebens
und bestimme, wie die Hauptfigur handeln wird.
Sie darf spinnen, sich verlaufen, nicht weiter wissen
und sie bleibt doch in allem wertvoll.

(Ulrich Schaffer )

Sonntag, 21. Februar 2021

 



Samstag, 20. Februar 2021

Wege

im winter fanden wir
die ausgewilderten wege
im verborgenen schnee
denen wir im sommer
neu begegnen würden
mit all ihren geheimnissen
verwachsen und übersehen
jenseits der menschenströme
hinter einer lange
nicht begangenen zeit
im sommer würden wir
die erinnerungen
an die ausgewilderten wege
des winters
als kühle schatten
auf die haut legen

(Hermann Josef Schmitz)
http://wortgarage.blogspot.com
 

Donnerstag, 18. Februar 2021

Mittwoch, 17. Februar 2021

  Glück schenkt sich dem, 
der seine Lebensangst besiegt hat 
und der sein Leben 
als einen heiligen Funken 
in der grossen Kontinuität 
der Zeitalter betrachtet.

( Drukpa Ringpoche)

Dienstag, 16. Februar 2021


 

 Ich bin seit Jahren
unterwegs
viele Länder 
in meinem Gepäck

und der Wunsch
wie das Tageslicht 
an der Wand zu sein
hell und rein

Stolz
wie ein Schwan
zum Fliegen bereit
federleicht und weich

Warm 
wie eine Katze
zusammengerollt
träumend

Geborgen 
bei dir
frei und zuhause
in mir 

Montag, 15. Februar 2021

 


Samstag, 13. Februar 2021


 

Montag, 8. Februar 2021

Geduld

Ich möchte warten können.
Auf mich und was ich werde.

Auch auf die Dinge, die uns alles abverlangen,

auf Freude, die am Schmerz gewachsen ist,

auf Menschlichkeit, die sich nicht selbst bedauert.


Ich will der Gutheit jedes Morgens trauen,

will mich an die vielen Zeichen erinnern,

die freundlich an den Rändern meiner Wege lagen

als Spuren einer Weisheit, die mich hält.


Ich möchte glauben können.

Nicht an die Dinge, die ich nicht berühren kann.

An die Berührbarkeit der einen Liebe,

die sich in alles ausgegossen hat.


Ich habe Sehnsucht nach dem Leben,

das seidenzart und doch so allgewaltig ist,

dass selbst der Tod darin 
noch Platz zum Atmen findet.

(Giannina Wedde)

 


Mittwoch, 3. Februar 2021

Das Leben ist so:

 Du wirst hineingeworfen wie ins kalte Wasser,
 ungefragt, ob du willst oder nicht.
Du kommst lebend nicht mehr heraus.
Darüber kannst du:
a) unglücklich sein und ersaufen
b) dich lustlos und frierend so lange über Wasser halten, bis es vorbei ist;
c) einen Sinn suchen und einfordern und dich grämen, weil er sich nicht zeigt.
Oder du kannst:
d) dich darin voller Freude tummeln wie ein Fisch und sagen: 
"Ich wollte sowieso ins Wasser, kaltes Wasser ist meine Leidenschaft. 
Was für ein verdammt schönes Vergnügen, Leute!"
...und das ist die Lebenskunst!

(~Janosch~) 

Mittwoch, 20. Januar 2021


 

Freitag, 15. Januar 2021

Montag, 11. Januar 2021

 


Sonntag, 10. Januar 2021

Donnerstag, 7. Januar 2021

 
Erinnere dich.
Du bist nicht nur die Klage, 
die jedes Recht hat auf lauschende Ohren. 

Du bist auch der Trost, 
der seine Arme öffnet 
mit samtener Mütterlichkeit. 

Du bist nicht nur der Ratlose, 
dem die Welt unhaltbar durch die Finger rennt. 
Du bist auch die Weisheit, 
die alles gestaltet mit wissenden Händen. 

Du bist nicht nur der Zorn, 
der wütet und trennt. 
Du bist auch die Versöhnung, 
die geduldig verknüpft, was zerrissen ist. 

Du bist nicht nur das Grau zahlloser Stunden, 
die wir nicht mit Sinn zu füllen wussten. 
Du bist auch das Leuchten aller Farben unerschöpflicher Lebendigkeit. 

Du bist nicht nur der Einsame,
 der die Tiefe der Freundschaft vermisst.
Du bist auch der Garten der Begegnung,
 in dem wir einander erkennen. 

Du bist nicht nur der Verschwiegene 
in der Sprachlosigkeit vieler.
Du bist auch das Wort, das die wärmende 
Flamme der Hoffnung neu entzündet. 

Den Segen trägst du, 
der immer den anderen sucht, 
als Zartheit des Beginnenden als Weite, 
in der wir frei atmen können, 
als bergene Umarmung der Menschlichkeit.

(Giannina Wedde)