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Sonntag, 30. Mai 2021

To be a woman

 What’s it like to be a woman?’
a little bird whispered in my ear.
‘Is it just like being human?’
oh it is so much more, my dear.

We are the holders, we are the keepers,
of the secrets and the truth.
We are the safe place in a storm,
the creator of all youth.

We are the place where life is softest,
we are the colour in the story.
We are the wisdom and the instinct,
Mother Nature in all her glory.

We are the taker of all worry,
we keep it deep within our hearts
So that others may unburden,
so that great new lives may start.

We are the makers of the home,
not just the walls but of the spirit.
Bringing everyone together,
letting love and laughter fill it.

We are sisters, mothers, wives,
so many things in every day.
We are the start of every life,
we are the reason, we are the way.

We are fuelled by intuition,
call it magic, if you like
We are women, so much more,
than any words that I could write.

(Donna Ashworth)

Samstag, 29. Mai 2021

 


Sonntag, 23. Mai 2021

Samstag, 15. Mai 2021

 

Samstag, 8. Mai 2021

Frag nicht

Frag nicht, was du geleistet hast.
Frag, wann reine Freude aus den Dingen fiel,
wie süße Kerne aus der reifen Frucht.
Und wer die Menschen waren,
die sie mit dir teilten.
Wann unter deiner Hand die Zeit verflog,
weil du in etwas aufgingst
das grösser ist als du.
Und wann die Nächte 
ihre goldenen Kammern öffneten, 
um einen neuen Traum auf deine Stirn zu legen,
wie eine Zukunft, die dich aus der Ferne ruft.

Frag nicht, was du verloren hast.
Frag, welche Sehnsucht dich heraufbeschwor,
in dieser Welt zu sein.
Und wer du warst, nach jedem Lassen,
gereift an Traurigkeit.
Wann du dir näher kamst durch tiefes Schweigen,
und durch den Mut, nicht wegzulaufen,
auch nicht vor dir.
Wann deine Fragen offen standen,
wie Türen zu geheimen Welten.
Und wann du freier wurdest,
nicht nur von Engen, die dich hinderten,
du selbst zu werden, 
auch frei zur Weite der Begegnung,
die Mitte allen Lebens ist.

Frag nicht, was du gewonnen hast.
Frag, was du schenken kannst,
auch morgen wieder,
in die offene Hand der Liebe,
in alle unverheilten Wunden,
und in das Schweigen ohne Trost.
Lass dich gewinnen, lass dich einnehmen
von der kummerlosen Schönheit des Morgens,
von jedem Tag, der dich in seine Mitte träumt
und von den Wundern, 
die in deine Blicke fallen,
wenn du erst sehen willst.
Wage es, die unbekannte Welt zu lieben
die vor dir liegt.

(Giannina Wedde)

Samstag, 1. Mai 2021

Jeder Atemzug

Das Leben beginnt nicht erst,
wenn du zur vollen Blüte gekommen bist,
wenn du sonnige Tage und Glück gesammelt hast
und schöne Dinge, die nur dir gehören,
unter einem Dach, das dich schützt.
Es beginnt nicht erst,
wenn du gesund bist,
wenn du im reinen mit dir bist,
und deine Träume Wirklichkeit geworden sind,
wenn eine Antwort warm auf jeder Frage liegt
und eine freundliche Berührung auf deiner Wange.
Es beginnt nicht erst,
wenn du diese eine Wunde noch verschlossen,
deine Traurigkeit geheilt, den Zorn befriedet
und das Meer der Angst gegen bleibende Herzensruhe
eingetauscht hast, und auch nicht, wenn jemand kommt,
auf den du immer gewartet hast,
und der dir die gute Nachricht überbringt,
dass jedem Tag ein tiefer Sinn zugrunde liegt.
Das Leben ist längst da.
Es hat dich nie gefragt, ob du soweit bist.
und hat, anders als du, nie an dir gezweifelt.
Aus jeder Vorläufigkeit hat es dich gegrüsst,
aus jeder Frage, und auch aus der dunklen Mitte
der Traurigkeiten, und aus den Tagen,
die sich anfühlen wie verloren.
Das Leben hat dich aus jedem Kampf
und jeder Unfertigkeit angelächelt,
aus dem Zweifel und dem Nichmehrweiterwissen,
und auch aus den gewöhnlichen Dingen,
die du viele male übersehen hast.
Es hat dir Zeichen wie Blüten auf deine Wege gestreut,
damit du nicht vergisst, wie kostbar
jede Empfindung und jede Begegnung ist,
jedes Wagnis und jeder Aufbruch,
jeder Augenblick in dieser Welt,
die eine werdende ist, wie du.
Vertage nichts.       
Warte nicht auf einen fernen Tag,
nicht auf die Erlaubnis, lebendig zu sein.
Du selbst bist wanderndes, verletzbares,
widersprüchliches Leben.
Und jeder Atemzug in Dir erzählt davon.

(Giannina Wedde)