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Sonntag, 6. Oktober 2013

Once in his life a man ought to concentrate his mind upon
the remembered earth, I believe. He ought to give himself up
to a particular landscape in his experience, to look at it from
as many angles as he can, to wonder about it, to dwell upon it.

He ought to imagine that he touches it with his hands at
every season and listens to the sounds that are made upon
it. He ought to imagine the creatures there and all the faintest
motions of the wind. He ought to recollect the glare of noon and
all the colors of the dawn and dusk.

(Natachee Scott Momaday)


unterwegs


Donnerstag, 3. Oktober 2013

Mittwoch, 2. Oktober 2013





Gypsy Music


You've no idea how hard I've looked
for a gift to bring You. Nothing seemed right.
What's the point of bringing gold to the gold mine,
 or water to the Ocean. Everything I came up with
 was like taking spices to the Orient.
It's no good giving my heart and my soul
because you already have these.
So- I've brought you a mirror.
Look at yourself and remember me.

(Rumi)

Montag, 30. September 2013

Samstag, 28. September 2013

Freitag, 27. September 2013

Donnerstag, 26. September 2013


"Wir können das Wunder des Lebens nur richtig verstehen, 
wenn wir zulassen, dass das Unerwartete geschieht. 
Jeden Tag lässt Gott die Sonne aufgehen und schenkt uns jeden Tag einen Augenblick, in dem es möglich ist, alles das zu ändern, was uns unglücklich macht. Tag für Tag übergehen wir diesen Augenblick geflissentlich, als wäre das heute wie gestern und das Morgen auch nicht anders. Aber derjenige, der seinen Tag bewusst lebt, nimmt den magischen Augenblick wahr. Er kann in dem Moment verborgen sein, in dem wir morgens den Schlüssel ins Schlüsselloch stecken, im Augenblick des Schweigens nach dem Abendessen, in den tausenden Dingen, die uns alle gleich anmuten. Diesen Augenblick gibt es – den Augenblick, in dem alle Kraft der Sterne uns durchflutet und uns Wunder vollbringen lässt. Manchmal ist das Glück ein Geschenk – doch zumeist will es erobert werden. Der magische Augenblick eines Tages hilft uns, etwas zu verändern, lässt uns aufbrechen, um unsere Träume zu verwirklichen.”


(Paulo Coelho)



Die letzte Sonne des Jahres.
Der letzte Schmetterling.
Violett blüht die letzte Distel,
Da wo ich gehe und ging
Im Vorjahr und all die Jahre
Vor diesem letzen Jahr.
Wieder die Abschiedsvorstellung.
Was ist, was wird und war,
Verschwimmt in eines. Verändert
Bin vielleicht nur ich.
Und eines Herbstes septembert
Es ohne mich.
Die letzte Sonne des Jahres.
Der letzte Schmetterling.
Violett blüht die letzte Distel,
Da wo ich gehe und ging.

(Eva Strittmatter )

Mittwoch, 25. September 2013

Do not fall in love with people like me
we will take you to
museums and parks
and monuments
and kiss you in every beautiful
place so that you can
never go back to them
without tasting us
like blood in your mouth

(Gabriel Gadfly)

zeichen

mit quecksilberworten
die welt begrüssen

hauchblüten öffnen sich
vögel umarmen das laub

der tag träumt
die nacht ist wach

jahreszeiten spielen
mit den menschen

die warten auf zeichen
von wurzeln und sternen

es heisst
die zeichen erlernen 

(rose ausländer)

Dienstag, 24. September 2013


I will not be just a tourist 
in the world of images,
just watching images passing by 
which I cannot live in, 
make love to,
 possess as permanent sources 
of joy and ecstasy.

(Anais Nin)

Dorfansichten


es knospt
unter den blättern
das nennen sie herbst

(hilde domin)

vernetzt


 




Montag, 23. September 2013

Sonntag, 22. September 2013



Septemberlicht



Samstag, 21. September 2013


Man muss nie verzweifeln, wenn etwas verloren geht, 
ein Mensch oder eine Freude oder ein Glück; 
es kommt alles noch herrlicher wieder. 
Was abfallen muss, fällt ab; 
was zu uns gehört, bleibt bei uns, 
denn es geht alles nach Gesetzen vor sich, 
die grösser als unsere Einsicht sind 
und mit denen wir uns scheinbar im Widerspruch stehen. 
Man muss in sich selber leben und an das ganze Leben denken, 
an alle seine Millionen Möglichkeiten, Weiten und Zukünften, 
denen gegenüber es nichts Vergangenes und Verlorenes gibt.

(R.M. Rilke)

September









Freitag, 20. September 2013

herbst

es geht so ein nachdenklicher, 
welker duft umher von blumen, 
die die sonne getrocknet 
und die der wind gepresst hat, 
und es ist herbst.

dieser grosse herrliche wind, 
der himmel auf himmel baut; 
in sein land möchte ich gehen 
und auf seinen wegen.

(r.m. rilke)

Donnerstag, 19. September 2013

Septembermorgen

Im Nebel ruhet noch die Welt,
noch träumen Wald und Wiesen.

Bald siehst du, wenn der Schleier fällt,
den blauen Himmel unverstellt,

herbstkräftig die gedämpfte Welt
im warmen Golde fliessen.

(Eduard Mörike)

Mittwoch, 18. September 2013

Yeah, she's alright
Just floating through her day
People throwing words around
And talking such trash
There's so much she could say
That's not her way



Dienstag, 17. September 2013


Bitte

Lass mir die Freiheit
der Wildnis
in meinem Herzen.
Gezähmt würde ich
vergehen
vielleicht,
ohne dass du es spürst.
Lass einen Fleck,
wo es wuchern kann,
auch wenn du
dann keinen Einblick mehr hast.

(Ju Sobing)