.
Mittwoch, 20. April 2022
Um sich wirklich gegenseitig gut zu sein,
muss sich jeder erst einmal selbst gut sein.
Solange wir nicht anerkennen, dass wir allein sind,
benutzen wir den anderen nur als Schutzschild
gegen die Einsamkeit.
Nur wer herzhaft leben kann wie der Adler
– dem kein Zeuge zuschaut –
kann sich einem andereren in Liebe zuwenden.
(Irvin D. Yalom)
Dienstag, 19. April 2022
Manchmal
lManchmal begegnen wir einem Menschen
um etwas zu vergessen,
und eine verlorene Erinnerung wiederzufinden,
um etwas fortzugeben,
und etwas Kostbares zu empfangen,
um etwas zu beschweigen,
und dem Unaussprechlichen einen Namen zu geben.
Manchmal begegnen wir einem Menschen
um etwas zu verlieren,
in dem wir uns verloren,
um uns selbst etwas abzuverlangen,
nach dem uns verlangte,
um zu erwachen, zu der Schönheit die uns träumt.
Manchmal begegnen wir einem Menschen
der dem lockenden Morgen etwas voraus hat,
und dem Segen der Stille,
dem heiseren Rufen der Sehnsucht noch,
weil er an unsere tiefste Liebe rührt,
von der wir nichts ahnten.
(Giannina Wedde)
Mittwoch, 6. April 2022
Mittwoch, 30. März 2022
Ich habe es nicht geglaubt,
dass ich da, wo sich die Welt verschloss,
Türen finden würde.
Ich habe es nicht gewusst,
dass sich hinter dem Schreck das Glück sammelte,
um mir zu begegnen.
Ich habe nicht geahnt,
dass die Katastrophen sich mit Reife häufen,
weil ich besser mit ihnen umgehen kann.
Ich habe nicht vermutet,
dass in jeder Dunkelheit versteckt
ein helles Licht leuchtet.
Ich habe nicht erwartet,
dass ich einmal häufiger aufstehen würde,
als ich hingefallen bin.
Ich habe nicht zu denken gewagt,
dass es der Verlust ist,
der mich reich macht und rettet.
Samstag, 26. März 2022
"Ich bin wichtig. Ein Lächeln, ein positives Wort der Ermutigung, eine Erfindung, ein kreativer, genialer Geistesblitz, eine selbstlose Geste, eine Umarmung.... all das kann ein Leben verändern. Für immer. Es geschieht jeden Tag, und ich habe das Potenzial, ein Teil davon zu sein.
Ich bin nicht so wichtig. In hundert Jahren wird mein Leben eine ferne Erinnerung sein. In tausend Jahren wird es sein, als wäre ich nie hier gewesen. Friedhöfe sind voller Menschen, die dachten, sie wären "äusserst wichtig und unersetzlich". Betrachtet man jedoch das grosse Ganze, zeigt sich, dass sie nicht so wichtig und absolut ersetzbar waren.
Irgendwo zwischen diesen beiden Realitäten befindet sich der Balancepunkt, der mein Handeln leitet. Das, was mich dazu inspiriert, mein Potenzial voll auszuschöpfen und dennoch nicht von einem falschen Ego-Gefühl vereinnahmt zu werden."
(John Strelecky)
Sonntag, 20. März 2022
Du kannst auf dieser Welt nur leben,
wenn du sie zu deiner Geliebten machst.
Sie mit diesen Wundern und Grausamkeiten annimmst
und zwischen beiden das Gleichgewicht findest.
Sonst wirst Du sie nicht so verlassen können,
wie Du es vorhast -
laut lachend auf einem silbernen Vogel fliegend
und bis zum Rand erfüllt mit allem,
was sie dir zu bieten hatte."
-Janosch
Sonntag, 6. März 2022
Samstag, 5. Februar 2022
Montag, 31. Januar 2022
Sonntag, 30. Januar 2022
"Das Schöne an der Liebe ist, dass es sie gibt.
Wer nicht furchtbar geliebt hat, hat nicht herrlich gelebt.
Liebe kann ein Heimweg sein
oder in Welten führen, die man besser nicht gesehen
oder wenigstens früher verlassen hätte.
In der Liebe liegen uns die richtigen Worte auf der Zunge,
aber einen Augenblick zu spät heisst, eine Ewigkeit vertun.
Wenn wir am Ende unseres Lebens zählen,
was gezählt hat, dann war in allem Liebe,
und ohne Liebe war alles nichts."
(Gisela Steineckert)
Samstag, 1. Januar 2022
den tagen nicht nahe kommen
aber die tage nahe kommen lassen
wenn sich der himmel öffnet
darauf vertrauen wollen
wieder und wieder
dass sich menschen einlassen
auf die gemeinsamen wege
und doch immer wieder
zu dir selbst schauen
erfüllt von der unbegrenzten liebe
sich sammeln in den gedanken
und in den zwischenzeiten
gedankenlos warten können
wenn etwas noch nicht eingetreten ist
ohne uhrzeiten darauf vertrauen
dass die bäume auch im neuen jahr wachsen
geschichten unter glas erfinden
dem blau ein hinreissendes grün schenken
aber auch bei dir selbst bleiben
immer und immer wieder
den tagen heimat anbieten
und dem eigenen herzen die grösste heimat sein
die liebe wie eine wachsende lichtblume begrüssen
sinnlich bleiben in worten und
unter der haut unzertrennlich werden
am weichen ufer der meere
so kommen die tage nahe
und auf den hellen blättern
schreiben sich worte von selbst
(Hermann Josef Schmitz)
Abonnieren
Posts (Atom)





